23-10-2017 , 21.05 Uhr
 
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Lichtbogen

Der Lichtbogen wird erzeugt, indem zwei unter Spannung stehende Pole eines Stromkreises, z.B. die negativ gepolte Stabelektrode und das positiv gepolte Werkstück, durch Berühren kurzgeschlossen werden.Im Berührungspunkt entstehen durch den großen Übergangswiderstand an beiden Polen hohe Temperaturen.Beim Abziehen der Elektrode vom Werkstück werden dabei Elektronen von der Elektrode losgelöst.Sie bewegen sich unter dem Einfluß des elektrischen Feldes von der Elektrode (- Pol) zum Werkstück (+ Pol) und werden dabei in die Lichtbogenstrecke sehr stark beschleunigt.Es entsteht das Lichtbogenplasma, eine hocherhitzte Gassäule,in der die Lichtbogenstrecke ionisiert, d.h. elektrisch leitend gemacht wird.Es entstehen am Minuspol Temperaturen von etwa 3600°C und am Pluspol (Werkstück) Temperaturen von etwa 4200°C.Bei diesen Temperaturen schmelzen die Ansatzpunkte des Lichtbogens an der Elektrode und am Werkstück.Der geschmolzene Elektrodenwerkstoff geht in Form von Tropfen in das Schmelzbad des Werkstückes über.
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